Juni 20, 2021

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Der Preisanstieg des deutschen Herstellers deutet auf einen hohen Inflationsdruck hin

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Die Preise der deutschen Produzenten stiegen im April um 5,2 Prozent, was darauf hinweist, dass Versorgungsstörungen zu einem steigenden Inflationsdruck in Europas größter Volkswirtschaft führen. Der größte Anstieg seit zehn Jahren.

Die Erzeugerpreise stiegen im März gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent. Die Umfrageprognose von Reuters liegt bei 5,1 Prozent.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Herstellerpreise im April gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent.

Der Index berücksichtigt die Factory-Gate-Preise, dh bevor das Produkt oder die Komponenten weiterverarbeitet oder verkauft werden. Sie kann daher frühzeitig auf das Wachstum der Gesamtinflation der Verbraucher hinweisen.

“Der Preisdruck steigt über das Herstellerniveau”, sagte der LBW-Ökonom Jens-Oliver Nicklash.

“Es ist jetzt schwer zu sagen, wie viel Unternehmen tatsächlich an Kunden liefern können”, fügte er hinzu.

Da die Regierung prognostiziert, dass die Verbraucherpreisinflation in diesem Jahr auf 2,2 Prozent steigen und im nächsten Jahr auf 1,5 Prozent sinken wird, dürften Versorgungsstörungen und die gesamtwirtschaftliche Erholung den Preisdruck in Deutschland erhöhen.

Isabel Schnabel, Vorstandsmitglied der Europäischen Zentralbank, sagte am Mittwoch gegenüber der deutschen ARD, dass der Anstieg der europäischen Inflation nur vorübergehend sei und die Verbraucherpreise im nächsten Jahr stark fallen würden.

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