Juli 6, 2022

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Das Bundesfinanzministerium erwartet, dass Reuters seinen Zinssatz bis 2023 verdoppelt

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©Reuters. Dateifoto: Gesamtansicht des Bundesministeriums der Finanzen am Abend des 9. September 2021 in Berlin, Deutschland. REUTERS / Annegret Hilse

BERLIN (Reuters) – Das Bundesfinanzministerium hat davor gewarnt, dass steigende Zinsen und steigende Inflation den Zinssatz der Bundesregierung bis 2023 verdoppeln könnten.

Nach einer Einschätzung von Reuters vom Dienstag schätzt das Ministerium die Zinskosten bis 2023 auf rund 29,6 Milliarden Euro (31,27 Milliarden US-Dollar). 2022 wird der Betrag auf 16,3 Milliarden Euro geschätzt.

Grund dafür sind laut Ministerium die hohen Zinsen und die Inflation. Inflation führt zu höheren Zinszahlungen für inflationsgebundene Bundeswertpapiere.

Die Hauptlast der hohen Zinsen in den Jahren nach 2023 tragen die Ministerialbeamten: Bis 2024 werden es weniger als 25,2 Milliarden Euro sein, 2025 und 2026 27,7 Milliarden Euro bzw. nur noch 29,5 Milliarden Euro.

Die Kosten der Staatsverschuldung sind in den letzten Jahren erheblich gesunken: von 0,331,3 Milliarden im Jahr 2013 auf 3,9 Milliarden Pfund Sterling im Jahr 2021.

Das lag auch daran, dass sich der Bund in Zeiten von Negativzinsen Geld geliehen hat. Im Laufe der Jahre haben Investoren mehr von der Bundesregierung geliehen, als sie jemals zurückgezahlt haben.

($ 1 = 0,9466 Euro)

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