Oktober 20, 2021

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Corona: Wie Wissenschaftler das Virus im Abwasser nachweisen können Regional

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Dresden / Leipzig – Begrenzte Testkapazität, überlastete Gesundheitsbehörden. Die Corona-Pandemie hat uns voll unter Kontrolle gehalten. Die sächsischen Forscher konnten jedoch bald wichtige Informationen über den Infektionsprozess in Städten und Bezirken liefern – mit einem frühen Harnsystem im Abwasser!

Forscher des Leipziger Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und Abwasserexperten sowie Ärzte der TU Dresden verwendeten konventionelle PCR-Tests (auch in Pilzstäbchen) zum Nachweis von Coronavirus-Komponenten im Abwasser!

Leipziger Virologe Dr. Rene Kallies untersucht landesweite Proben aus Kläranlagen auf das Virus

Foto: Andr ?? Künzelmann / Helmholtz-Z

Jetzt wird es auf ganzer Linie getestet! Infizierte Menschen scheiden das Virus aus, wenn sie auf die Toilette gehen oder sich die Zähne putzen. Das Virus verliert auf dem Weg zur Kläranlage seine äußere Hülle und ist somit für den Menschen nicht mehr schädlich “, sagt Professor Hauke ​​Harms (58) vom Helmholtz-Zentrum.

Er arbeitet mit Professor Peter Krebs (61) von der TU Dresden an dem gerade begonnenen zweijährigen Forschungsprojekt, das der Freistaat mit 1,2 Millionen Euro finanziert. Er erklärt: “Wir können nicht nur die RNA (Träger der genetischen Information, dR) des Coronavirus nachweisen, sondern auch die Viruslast in den Proben bestimmen.”

Dies hat einen großen Vorteil: Während Tupferstäbchen nur einzelne infizierte Personen mit Symptomen “fangen”, deckt die Abwassermethode tatsächlich indirekt alle ab! Daher untersucht das Helmholtz-Zentrum bereits Proben aus 40 deutschen Kläranlagen. In Kürze werden auch mehrere tägliche 500-ml-Proben im Universitätsklinikum Dresden ausgewertet. Sie stammen aus der Kläranlage in Dresden-Kaditz, wo Abwasser von 650.000 Einwohnern (einschließlich Dresden, Pirna, Freital) behandelt wird.

Teaser Bild

Die Landeshauptstädte Freital und Pirna sind auf die Kläranlage in Dresden-Kaditz angewiesen. Das Abwasser wird nun täglich auf Coronavirus getestet

Foto: Stadtentwässerung Dresden

“Die größte Herausforderung besteht darin, von den gemessenen Werten auf die Anzahl der Infizierten zurückzurechnen – dies erfordert viele Daten und eine große Anzahl von Tests”, sagt Professor Krebs.

Sein Kollege Prof. Harms ist optimistisch: „Im Idealfall können wir bald vorhersagen, wie sich die Infektion entwickeln wird. Wenn es steigt, aber auch wenn es sich abflacht – und dann können die Maßnahmen schneller gelockert werden. “”

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