Corona News Dienstag: Nach Angaben der US-Behörden ist eine Corona-Übertragung über eine größere Entfernung möglich

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RKI meldet 2639 neue Koronarinfektionen

04:54: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 2639 neue Fälle von Coronavirus in Deutschland. Laut RKI beträgt die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen 303.258. Nach Angaben des Instituts stieg die Zahl der Todesfälle um zwölf auf 9.546.

Die österreichische Bundeskanzlerin hat kurz negativ getestet

03.45 Uhr: Nach der Entdeckung eines Koronafalls in unmittelbarer Nähe des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) testeten der Ministerpräsident und seine Kollegen das Virus negativ. Als Vorsichtsmaßnahme hatten Regierungsmitglieder zuvor alle Ernennungen am Montag abgesagt.

Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) standen zuletzt in Kontakt mit dem Mitarbeiter, der später bei einer Kabinettssitzung am Mittwoch vergangener Woche positiv getestet wurde. Weitere Untersuchungen ergaben nun, dass auch ein Mitarbeiter des Büros eines Außenministers mit dem Virus infiziert war.

Kurz habe in den letzten Tagen keinen engen Kontakt zu ihm gehabt, teilte die Kanzlei der Nachrichtenagentur APA mit.

Mexiko meldet mehr Todesfälle und Neuinfektionen als je zuvor

02.45 Uhr: In Mexiko verbreitet sich das Coronavirus seit Beginn der Pandemie schneller als je zuvor. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Montag 28.115 Neuinfektionen und 2.789 Todesfälle registriert.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur steigt die Zahl aller bisher registrierten Infektionen Reuters auf 789.000, die Zahl der Toten auf fast 82.000. Mexiko ist nach Angaben der Johns Hopkins University eines der am stärksten betroffenen Länder der Welt.

Die tatsächliche Anzahl der mit dem Virus verbundenen Infektionen und Todesfälle dürfte aufgrund mangelnder Testkapazität sogar noch höher sein.

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Die CDC hält eine Koronaübertragung über größere Entfernungen für möglich

1.30: Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat nun offiziell festgestellt, dass das Coronavirus auch über kleine in der Luft schwebende Partikel übertragen werden kann. Vor zwei Wochen sorgte die CDC für Aufsehen, weil sie in ihren Empfehlungen zunächst einen Verweis darauf veröffentlichte – und ihn dann nach einigen Tagen zurückzog. Der Grund war, dass ein Entwurf fälschlicherweise vorzeitig veröffentlicht wurde.

Am Montag schrieb die CDC erneut in ihren Corona-Richtlinien, dass das Virus unter bestimmten Umständen auch über eine größere Entfernung als die zuvor als relevant erachteten 1,8 Meter übertragen werden könnte. Dies war in schlecht belüfteten Räumen der Fall. Manchmal hätten die Menschen schwer geatmet, zum Beispiel beim Singen oder Trainieren.

Obwohl die meisten Infektionen in unmittelbarer Nähe auftreten, ist es nach verfügbaren Daten möglich, dass Menschen durch eine hohe Konzentration des Virus in der Luft infiziert werden.

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