Oktober 25, 2021

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Corona-Gipfel mit Merkel: eine Liste von Resolutionen

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Deutschland Einigung über den Krönungsgipfel

Private Treffen, Reisen – ein Überblick über die Resolutionen des Corona-Gipfels

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Bundeskanzlerin Merkel appelliert – keine privaten Feierlichkeiten mehr

Um die Koronapandemie einzudämmen, fordern Bund und Länder die Bürger auf, ihre privaten Kontakte wieder deutlich zu reduzieren. Sie sollten private Feiern vollständig vermeiden.

Bundeskanzler und Ministerpräsidenten einigen sich auf einen Aufruf: Die Bürger werden aufgefordert, ihre Kontakte erheblich zu reduzieren. Ein langfristiges Konzept soll nächste Woche vorgestellt werden. Hier finden Sie eine Übersicht über die Entscheidungen.

B.Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat für die kommende Woche ein langfristiges Koronakonzept angekündigt. Am Mittwoch nächster Woche (25. November) sollten Bundesregierung und Ministerpräsident Entscheidungen einleiten, die auch über den Jahreswechsel hinaus gelten würden, kündigte Merkel am Montagabend nach stundenlanger Konsultation mit dem Ministerpräsidenten an. Es muss jedoch eine “Vielfalt von Problemen” angegangen werden.

Bis Ende Oktober hatten Bund und Länder bereits drastische Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens eingeführt, die ursprünglich bis Ende November gelten sollten. Das aktuelle Treffen sollte als eine Art vorübergehendes Gleichgewicht dienen.

Merkel zufolge haben die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Montag aufgrund der Koronakrise neue zwingende Beschränkungen verhindert. Die Mehrheit der Bundesländer sei der Meinung, dass sie vor Ablauf der geltenden Vorschriften Ende November keine “vorübergehenden rechtlichen Änderungen” vornehmen sollten, sagte Merkel nach den Gesprächen am Montagabend in Berlin. Zu diesem Thema war sie etwas anderer Meinung.

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Merkel betonte, dass sich die Infektionssituation seit den Entscheidungen im Oktober verbessert habe, dass jedoch keine Umkehrung erreicht worden sei. Ein Wert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche sind noch weit entfernt. Daher müssen sich die Menschen weiter einschränken und Kontakte so weit wie möglich vermeiden. Ausdrucksstarke Appelle statt konkrete Entscheidungen – die Gespräche zwischen Bundeskanzlerin Merkel und den Staatsoberhäuptern sind eher ein Zwischenschritt geblieben.

Hier finden Sie eine Übersicht über die Ergebnisse der Konsultationen.

Private Treffen

Private Zusammenkünfte mit Bekannten und Verwandten sollten sich auf “einen ständigen Haushalt” beschränken, dies gilt auch für Kinder und Jugendliche. Bürger sollten von privaten Parteien Abstand nehmen.

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Herbst

Angst, Lockdown und Korona

Mobilität

Die Bürger werden aufgefordert, “unnötige Privat- und Tagesausflüge” zu unterlassen und öffentliche Verkehrsmittel so weit wie möglich zu meiden.

Krankheitsurlaub per Telefon

Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten die Gelegenheit nutzen, ihren Arzt krank zu machen. Sie sollten sie auch verwenden, um zu klären, ob ein Test erforderlich ist.

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WUERZBURG, DEUTSCHLAND - 2. NOVEMBER: (BILD ZEITUNG OUT) Caterer beschweren sich mit einem Banner auf Deutsch "Bauer opfert Gastronomie" im Zentrum am 2. November 2020 in Würzberg, Deutschland.  (Foto von TF-Images / Getty Images)

Heilsversprechen aus der Politik

Hotspot-Strategie

Die Hotspot-Strategie muss Vorrang vor Teppichbeschränkungen haben. Dies bedeutet vor allem, dass bei Koronaausbrüchen in einem sogenannten Cluster – zum Beispiel Unternehmen, Religionsgemeinschaften, Familienfeiern – eine Quarantäne für die Angehörigen dieser Gruppe schnell angeordnet werden sollte, auch wenn keine weiteren positiven Koronatests vorliegen.

Schutz von Risikogruppen

Besonders gefährdete Personen sollten ab Dezember 15 FFP2-Masken mit einem Rabatt erhalten, um sich vor Coronaviren zu schützen. Dies ergibt eine Maske pro. Winterwoche. Es muss noch geklärt werden, wer genau davon profitieren wird – im Allgemeinen sind ältere Menschen, Kranke oder Menschen mit früheren Krankheiten besonders gefährdet. Besuche bei gefährdeten Personen sollten nur durchgeführt werden, wenn jeder frei von Krankheitssymptomen ist und in den Tagen zuvor “keinem besonderen Risiko ausgesetzt” war.

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Impfzentren

Bund und Länder erwarten, dass es im ersten Quartal nächsten Jahres voraussichtlich mindestens einen zugelassenen Impfstoff geben wird. Die Bundesländer sollten sicherstellen, dass ihre Impfzentren und -strukturen dann kurzfristig betriebsbereit sind. Bis Ende November sollten die Bundesländer der Bundesregierung mitteilen, wie viele Impfungen sie pro Tag planen.

Infektionsverfolgung

Da eine vollständige Verfolgung von Kontakten häufig nicht möglich ist, sollten Maßnahmen wie die Quarantäne im Falle eines Ausbruchs in einem Cluster angeordnet werden – z. Schulen oder Unternehmen – auch ohne positives Testergebnis.

Technologie

Die Gesundheitsbehörden müssen noch verstärkt digitale Kontaktverfolgungssysteme einsetzen, und die Corona-Warn-App muss weiter verbessert werden.

Evaluation und Schulen

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Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen in den Schulen wurde verschoben. “Auf der nächsten Konferenz werden Bund und Länder diskutieren, wie das Infektionsrisiko in Schulen an Hotspots verringert werden kann”, heißt es in der Entscheidung. Bei der nächsten Konferenz am 25. November sollten auch Aussichten für den Beginn des neuen Jahres bestehen. Bei diesem Treffen werde es definitiv Gesetzesänderungen geben, sagte Merkel.

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