Börsentag am Freitag, den 6. November 2020

Rheinmetall überrascht im dritten Quartal mit einer überraschend starken Entwicklung sowohl im Verteidigungs- als auch im Autoteilegeschäft und erhöhten Gewinnprognosen für beide Bereiche. Die in MDax gelistete Gruppe übertraf die Markteinschätzungen in der Automobilindustrie, die von der Koronapandemie besonders betroffen waren. Während Analysten im Konsens einen Verlust von Millionen erwarteten, erzielte Rheinmetall hier schwarze Zahlen.

Rheinmetall 66,88

Unter dem Strich erzielte der Düsseldorfer Konzern im dritten Quartal einen Gewinn von 44 Millionen Euro nach 57 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz ging auf 1,3 Milliarden Euro zurück.

Die Rheinmetall-Gruppe freut sich optimistischer auf das Jahr, da sich das Geschäft in der Automobilindustrie verbessert hat. Der Düsseldorfer Konzern erwartet nun für 2020 ein positives operatives Ergebnis für den zyklischen Geschäftsbereich. Einen Verlust hatte Rheinmetall hier bisher nicht ausgeschlossen.

In der Rüstungsindustrie, die nicht von der Corona-Krise betroffen ist, will Rheinmetall profitabler arbeiten als bisher prognostiziert. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen erwartet nun ein Betriebsergebnis, das zuletzt bei rund zehn Prozent lag und zwischen zehn und elf Prozent liegt.

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