Beschwerdeführer Beschwerde: Nur Trump genehmigt Berichte?

Es gibt keine russische Einmischung in den Wahlkampf, keine Gefahr von Rassisten – ein wichtiger Beamter des US-Heimatschutzministeriums musste nach eigenen Angaben Bericht erstatten. Sie müssen Präsident Trump gut aussehen lassen.

Ein hochrangiger Beamter des US-Heimatschutzministeriums sagte, er sei unter Druck gesetzt worden, seine Geheimdienstberichte einzufärben oder zu ändern. Brian Murphy schrieb in einer Beschwerde an den Generalinspektor des Ministeriums, dass seine Vorgesetzten ihn gebeten hätten, Details wegzulassen, die US-Präsident Donald Trump möglicherweise missbilligen könnte, wie etwa die Einmischung Russlands in die US-Wahlen oder die Gefahr durch weiße Rassisten. Als er sich weigerte, verlor er seine Führungsposition im Intelligence and Analysis Service.

Der demokratische Abgeordnete und Sprecher des House Intelligence Committee, Adam Schiff, veröffentlichte eine Kopie der Beschwerde, die Murphy als sogenannte Beschwerde eingereicht hatte Hinweisgeber. Schiff forderte Murphy auf, vor dem Kongress in dieser Angelegenheit auszusagen.

Insbesondere beschuldigte Murphy den ehemaligen Heimatschutzminister Kirgen Nielsen, den amtierenden Generalsekretär Chad Wolfe und den stellvertretenden Generalsekretär Ken Cuchinili, “ihn illegal und unangemessen gezwungen zu haben”, seine nachrichtendienstlichen Einschätzungen zu ändern, um besser auf die Tagesordnung der Regierung zu passen. von Trump. Unter anderem wurde er gebeten, die Zahl der an der südwestlichen Grenze der Vereinigten Staaten terroristischen Ursprungs festgenommenen Migranten zu übertreiben. Nielsen hat auch in einer Umfrage vor dem Kongress zu viele Zahlen verwendet, schreibt Murphy.

Vermutete Anweisung: Lass Trump nicht “schlecht aussehen”

Nielsens Nachfolger, der für den Senat noch nicht bestätigt wurde, forderte Murphy laut letzterem auf, keine nachrichtendienstlichen Einschätzungen über das Risiko einer russischen Einmischung in die US-Wahlen abzugeben, da dies den Präsidenten “schlecht aussehen” lässt. Im Zusammenhang mit den Protesten nach dem Tod von Black George Floyd wurde er unter Druck gesetzt, Informationen über linke Gruppen in seine Berichte aufzunehmen, schreibt Murphy. Trump machte die linke antifaschistische Bewegung für die Unruhen nach Floyds Tod verantwortlich.

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Ein Sprecher des Innenministeriums wies die Vorwürfe am Mittwoch ohne weitere Erklärung zurück.

Russische Einmischung in den Wahlkampf 2016

Nach Informationen der US-Geheimdienste hat Russland bereits massenhaft in den Wahlkampf 2016 eingegriffen – hauptsächlich durch Hackerangriffe und die Verbreitung manipulativer Botschaften in den sozialen Medien. Diese angeblichen russischen Interventionen richteten sich unter anderem gegen die damalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton von der Demokratischen Partei, die bei den Wahlen überraschenderweise gegen Trump verlor.

Später, nach fast zweijähriger Untersuchung, bestätigte der Sonderermittler Robert Mueller die Einmischung Russlands in die Wahlen zugunsten von Trump. Er fand jedoch nicht genügend Beweise für illegale Vereinbarungen zwischen dem Trump-Team und Moskau über diese Intervention. Trump wurde von Kritikern beschuldigt, eine übermäßig freundliche Politik gegenüber Moskau zu verfolgen.



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