Januar 27, 2022

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At The Movies: Nightmare Alley fühlt sich retro, aber frisch an; Scream ist ein fehlgeschlagener Wiederherstellungsversuch

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Allee der Albträume (M18)

150 Minuten, öffnet am 13. Januar exklusiv bei Cathay Cineplexes, 5 Sterne

Es ist lange her, dass ein Film das Licht der Welt erblickt hat, der die Qualitätsquadranten Story, Kinematografie, schauspielerische Leistung und Unterhaltungswert erreicht.

Nightmare Alley erfüllt alle Kriterien – es ist ein üppiges und luxuriöses Werk, das als Retro-Hommage an das Noir-Kino fungiert, da es Emotionen von romantischem Verlangen, Ekel und Neugier hervorruft.

Stanton Carlisle (Bradley Cooper) ist ein Mann der wenigen, der auf der Flucht zu sein scheint. Er stolpert zufällig über einen Karneval von Clem (Willem Dafoe), bekannt für seine Bühnenshows und Monstershow, in dem menschliche Grotesken zur Unterhaltung angeboten werden.

Clem bietet Stan einen Job an, und schon bald zieht der intelligente und ehrgeizige Handwerker die Aufmerksamkeit von Künstlern auf sich – darunter die Hellseherin Zeena (Toni Collette) und die Zauberin Molly (Rooney Mara). Beim Karneval erwirbt Stan Fähigkeiten, die ihm für den nächsten Lebensabschnitt dienen.

Dieser Film wurde als Psychothriller bezeichnet, funktioniert aber eher wie eine harte Detektivgeschichte. Stan sieht vielleicht nicht wie der zynische Detektiv aus, der durch eine Stadt der zerstörten Träume spaziert, aber er ist ein Forscher – er jagt durch einen dunklen Wald voller räuberischerer Kreaturen als er.

Regisseur und Co-Autor Guillermo del Toro adaptiert zusammen mit Co-Autor und Ehefrau Kim Morgan William Lindsay Greshams gleichnamigen Roman von 1946 – in dem Bemühen, Stan eine gequältere Geschichte zu geben, die in einer Rückblende gezeigt wird. Dadurch wird das Kunststück vollbracht, die Charaktere freizulegen und gleichzeitig viel visuelles Flair hinzuzufügen.

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In einem Film, der bewusst mit dunklen Archetypen gefüllt ist – dem Antihelden, dem Cuckold, dem Retterengel – füllt Cate Blanchett, die die gruselige Psychiaterin Lilith Ritter spielt, die Femme-fatale-Rolle, ohne in das Schnurren von Jessica Rabbit, dem zigarettenblasenden Klischee, zu verfallen.

Dies ist nur eine von vielen starken Aufführungen dieses Werks, das wie ein klassischer Film aussieht, aber gleichzeitig ganz frisch ist.

Schrei (U18)

114 Minuten, öffnet am 13. Januar 2 Sterne

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