Angreifer erschossen: Das Opfer von Paris war wahrscheinlich ein Geschichtslehrer

In Paris wird einem Mann auf der Straße der Hals durchgeschnitten. Medien berichten, dass der Geschichtslehrer mit seinen Schülern die umstrittenen Muhammad-Comics studiert hat. Nach Angaben der Polizei wurde der Angreifer erschossen. Er soll “Gott ist großartig” gerufen haben.

In der Nähe von Paris wurde wahrscheinlich ein Lehrer im Zusammenhang mit den umstrittenen Mohammed-Cartoons auf der Straße enthauptet. Der Geschichtslehrer soll seinen Schülern während des Unterrichts Karikaturen von Mohammed zum Thema Redefreiheit gezeigt haben, teilte die Polizei am Abend mit. Die Anti-Terror-Ermittler der Staatsanwaltschaft übernahmen die Ermittlungen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris bestätigte, dass sie unter anderem Morde mit terroristischem Hintergrund untersucht.

Der französische Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Jean Castex wurden am Abend vor Ort erwartet, wie die Kreise von Élysée bestätigten. Ein Krisenteam wurde gebildet und Innenminister Gérald Darmanin unterbrach eine Reise nach Marokko. “Die Ermordung eines Geschichtslehrers ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Werte der Republik. Einen Lehrer anzugreifen bedeutet, alle französischen Bürger und die Freiheit anzugreifen”, schrieb der Präsident der Nationalversammlung, Richard Ferrand, auf Twitter. “Der Islamismus führt Krieg gegen uns: Wir müssen ihn aus unserem Land vertreiben”, antwortete die rechte Politikerin Marine Le Pen auf Twitter.

Der Angreifer war ein junger Mann im Alter von 18 Jahren, berichtete Franceinfo. Es wurde auch gesagt, dass Augenzeugen berichteten, dass der Angreifer auf Arabisch “Gott ist großartig” rief. Es gab zunächst keine offizielle Bestätigung dafür. Der Angriff fand am späten Nachmittag in Conflans-Sainte-Honorine nordwestlich von Paris statt. Das Opfer soll in der Nähe der Schule, in der sie unterrichtete, angegriffen worden sein. Erste Entdeckungen, sein Hals wurde geschnitten. Der Täter wurde von der Polizei getötet.

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Nach Angaben der “Daily Mail” muss der mutmaßliche Täter eine Sprengweste benutzt und unter anderem Beamten mit einer Waffe gedroht haben. Explosive Experten wurden hinzugezogen. Die Polizei schrieb auf Twitter, dass es derzeit eine Operation in Conflans-Sainte-Honorine gibt und dass die Menschen das Gebiet meiden sollten.

In den letzten Jahren gab es in Frankreich wiederholt Angriffe militanter Islamisten. Erst letzten Monat hat ein pakistanischer Einwanderer zwei Personen vor dem ehemaligen Büro der satirischen Zeitung “Charlie Hebdo” mit einem Fleischklee angegriffen und verletzt. Die Zeitung hatte Karikaturen des Propheten Muhammad veröffentlicht. Zwölf Menschen wurden bei einem Angriff von Islamisten in der Redaktion im Januar 2015 getötet. Für einige Muslime sind solche Karikaturen Gotteslästerung.

Gleichzeitig findet seit Anfang September in Paris der Prozess gegen mutmaßliche Helfer aus der Terrorserie im Januar 2015 statt. Sie können den Glaspalast nur unter strengen Sicherheitsbedingungen betreten.

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