August 4, 2021

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Angela Merkel löst Bauernaufstand aus – Kanzler steht vor Aufruhr wegen “unmöglicher” grüner Rechtspolitik | Nachrichten

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Deutsche Landwirte protestieren seit Mitte Januar gegen die neuen Regeln des von Angela Merkels Regierung eingeführten Entwurfs eines Schädlingsbekämpfungsgesetzes. Vor einigen Tagen hat das Bundeskabinett in Berlin den Gesetzesentwurf und Änderungen der Pflanzenschutzanwendungsverordnung gebilligt.

Hunderte von Bauern sind letzte Woche in die Berliner Innenstadt gefahren, um gegen die Verordnung zu protestieren.

Landwirte in ganz Deutschland äußerten starke Unzufriedenheit mit dem Gesetzesentwurf.

Das Gesetz zielt darauf ab, alle Herbizide und Pestizide in Nationalparks zu verbieten und das Killer-Glyphosat bis Ende 2023 zu beseitigen.

Die Gesetzgebung beschränkt den Einsatz von Pestiziden in der Nähe wichtiger Gewässer, aber die endgültige Fassung des Textes überlässt es den einzelnen Bundesländern, die detaillierten Anforderungen zu klären.

Entwürfe des Bundesumweltministeriums und des Bundeslandwirtschaftsministeriums müssen nach einem Kabinettsbeschluss vom Bundestag und der Bundesliga genehmigt werden.

Um die Änderungen umzusetzen, reisten auch Teilnehmer aus Hardt und anderen Gemeinden in der Region in die Hauptstadt.

Während des Protests sagte Landwirt Thomas Pfaff gegenüber deutschen Medien: „Dies hilft bei der umsichtigen Bewirtschaftung der FFH-Hektar. [Fauna-Flora Habitat] Unmögliche Bereiche. “”

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Bundesumweltministerin Svenza Schulz begründete das Gesetz mit den Worten: „Menschen können nicht ohne Insekten leben.

“Das sind gute Nachrichten für Insekten und die Zukunft unseres Lebensraums.”

Landwirtschaftsministerin Julia Klokner sagte, einige in Schutzgebieten angebaute Pflanzen würden von den strengen Regeln ausgenommen und Weinberge wären ausgenommen.

In einer Warnung an Frau Merkel, Leiterin des Deutschen Bauernverbandes (DBV), sagte sie, die Gesetzgebung könne die verfügbaren landwirtschaftlichen Flächen um sieben Prozent reduzieren.

DBV-Präsident Joachim Rouquid bezeichnete die Projekte als “kurzsichtig” und als schlechtes Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen der Agroindustrie und Naturschützern.

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Er sagte: “Dieses Gesetz stellt ein existenzielles Risiko für viele Bauernfamilien dar.”

Anstatt es zu verbieten, fordert er Maßnahmen, die auf Vorteilen beruhen.

Anfang dieses Monats versprach Landwirtschaftsminister Klokner den von Insektenschutzsystemen betroffenen Landwirten “finanzielle Unterstützung” und Entschädigung, ohne detaillierte Zahlen anzugeben.

Sie sagte, die Regierung werde bei der Beschaffung genauer landwirtschaftlicher Geräte zusammenarbeiten, die Düngemittel und Pestizide genauer verteilen könnten.

Der Gesetzentwurf wurde erstmals 2019 vorgeschlagen.

Eine groß angelegte Studie in Deutschland im Jahr 2017 war die erste, die globale Alarmglocken über sinkende Insektenzahlen auslöste und zu Warnungen vor einer “Umweltapokalypse” führte.

Die Studie ergab, dass die Zahl der Insekten, die durch deutsche Naturschutzgebiete fliegen, in 27 Jahren um mehr als 75 Prozent gesunken ist.

Zusätzliche Berichterstattung von Monica Pallenberg

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