Pandemie in Deutschland: Der Einzelhandel erfordert mehr Koronardisziplin

Pandemie in Deutschland: Der Einzelhandel erfordert mehr Koronardisziplin

Einzelhändler befürchten eine weitere Blockierung, wenn die Anzahl der Kronen weiter steigt. Es besteht bereits Insolvenzgefahr. Deshalb fordert der Fachverband die Kunden zu mehr Disziplin auf.

Der deutsche Einzelhandel ist von der Kronenkrise mit einem enormen wirtschaftlichen Abschwung bedroht. Vielen Händlern fällt es schwer, mit dem ersten Block fertig zu werden.

Das Handelsverband Deutschland (HDE) fordert die Menschen daher nachdrücklich auf, die Hygiene- und Distanzregeln einzuhalten. „Ich bin sehr besorgt, dass viele Menschen offensichtlich nicht mehr so ​​streng mit den Regeln sind und die Zahl der Infizierten wieder zunimmt“, warnte HDE-Präsident Josef Sanktjohnser. Er appellierte an das Verantwortungsbewusstsein der Verbraucher: „Lassen Sie uns nicht zerstören, was wir erreicht haben.“

50.000 Einzelhändler drohten bereits mit dem Bankrott

Mit einem zweiten Block können viele Handelsunternehmen nicht mehr gerettet werden, fährt Sanktjohanser fort. Zwischen Mitte März und Mitte April musste ein Großteil des Einzelhandels des Landes geschlossen werden. Mit dieser Entscheidung von Bund und Ländern musste die nächste Ausbreitung des Virus an der Spitze der bisherigen Pandemie in Deutschland gestoppt werden.

Die Verfügbarkeit von 50.000 Einzelhandelsgeschäften im ganzen Land ist nach Schätzungen von HDE bisher von der Krise bedroht. Die Krise wird die Unternehmen voraussichtlich zusätzlich zum Lebensmittelhandel 40 Milliarden Euro kosten, was natürlich auf mangelnde Umsätze in den letzten Monaten zurückzuführen ist.

Laut HDE gab ein Kunde im März, April und Mai etwa zehn Prozent weniger für jeden Kauf eines physischen Geschäfts aus. Auch der Einzelhandel erzielte im Juni weniger: Die bereinigten Preise lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,6 Prozent unter denen im Mai. Besonders betroffen war die Textilindustrie. Auch Universitäten und Kaufhäuser verdienen weniger. Auf der anderen Seite florieren das Internet und E-Mail-Bestellungen.

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Die Anzahl der Infektionen ist höher als im Mai

Und jetzt wächst die Besorgnis unter den Händlern, dass sie eine weitere wirtschaftliche Pattsituation überwinden müssen. Der Korona-Wasserfall steigt im ganzen Land wieder an. Laut dem Robert Koch-Institut wurden allein in den letzten 24 Stunden 870 Neuinfektionen den Gesundheitsbehörden gemeldet. Die Behörden haben gestern mehr als 900 Kronenfälle registriert. Dies ist die höchste Zahl seit Mai, abgesehen von der lokalen Kronenepidemie beim Fleischproduzenten Tönnies im Juni.

Wenn die Anzahl von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Gebiet oder einer Stadt innerhalb einer Woche überschritten wird, müssen die Regeln für die Krone erneut verschärft werden. Bund und Länder haben im Mai zugestimmt. Dies kann sich auch auf den Einzelhandel auswirken.

„Wenn die erste Welle der Pandemie so dramatische Folgen für den Einzelhandel hat, möchte ich mir keine zweite vorstellen. Für viele Einzelhändler besteht keine Chance mehr, dem Bankrott zu entkommen, wenn die Beschränkungen erneuert werden oder sogar eine zweite Phase der Blockierung“, befürchtet er. se Sanktjohanser,

Wird die Insolvenzwelle im Herbst beginnen?

Nach Angaben des Bundesamtes für Arbeit ist die Insolvenzsituation derzeit „auffallend unsichtbar“. Bisher gibt es weniger Insolvenzverfahren als in den Jahren der Finanzkrise.

Die Behörden in Nürnberg erwarten jedoch einen deutlichen Anstieg im Herbst und im nächsten Frühjahr. Aufgrund der Krise in Corona sind Unternehmen derzeit vorübergehend von der Insolvenzpflicht befreit. Diese Verordnung endet am 30. September. Auch die staatlichen Beihilfen gehen zur Neige. Experten zufolge könnte dies eine Insolvenzwelle bedrohen.


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